Kaffee weist Darmkrebs in die Schranken

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Kaffee weist Darmkrebs in die Schranken

Unser Darm wird oft unterschätzt. Nach dem Bestseller-Erfolg „Darm mit Charme“ aus dem Jahr 2014 machte die junge Wissenschaftlerin Giulia Enders das oft unterschätze Organ salonfähiger und betonte seinen Einfluss auf Körper und Geist. Fühlt sich unser Darm wohl, fühlen wir uns wohl.

Patienten, die schon einmal an Darmkrebs litten, können ihren Darm auch durch den Genuss von Kaffee schützen. Dies fanden Amerikanische Forscher des Dana-Farber Cancer Institutes in Boston heraus. Sie untersuchten ehemalige Patienten, die beispielsweise in ihrer Vergangenheit an Darmkrebs im dritten Stadium litten, aber jeden Tag vier oder mehr Tassen Kaffee trinken. Sie wiesen ein bis zu 42 Prozent geringeres Risiko auf, erneut an Darmkrebs zu erkranken, als die Darmkrebspatienten die keinen Kaffee trinken.Laut Studien beträgt die Rückfallquote einer erneuten Darmkrebserkrankung in den ersten 5 Jahren nach letztem Ausbruch etwa 35 Prozent. Bei dem Genuss von Kaffee fördert vor allem das Koffein eine geringere Rückfallquote. Wie genau das Koffein dem Darmkrebs entgegenwirkt, können die Forscher allerdings noch nicht sagen. Dafür sind weitere Untersuchungen notwendig. Vermutet wird bisher, dass das Koffein im Kaffee den Organismus für Insulin sensibilisiert. Dadurch wird der Bedarf verringert und Entzündungen vorbeugt, die sonst ein Risiko für Diabetes und Krebs liefern. Andere Studien bezüglich der Wirkung von Kaffee in Verbindung mit Krebs wiesen änliche Ergebnisse auf. Kaffee soll auch vor Brustkrebs nach den Wechseljahren, vor Melanomen, Leberkrebs und fortgeschrittenem Prostatakrebs schützen.

[Quelle: welt.de; aponet.de; aerzteblatt.de; focus.de]